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Islamische Kalligraphie (künstlerisch gestaltete Schriftzüge)
  • Der Islam gehört zu den 3 »monotheistischen Buchreligionen«, also den Religionen, die nur einen Gott kennen und stark von ihrem heiligen Buch geprägt sind: Christentum (heiliges Buch: Bibel), Judentum, (heiliges Buch: Tenach + Talmud), Islam (heiliges Buch: Koran).

  • Der Islam versteht sich als die »Urreligion«, die seit Adam alle Propheten gepredigt haben, und den Menschen seit der Schöpfung mitgegeben ist. Der Islam versteht sich als die wahre und endgültige Religion, die vom Götzendienst und von den Fehlentwicklungen des Judentums und des Christentums gereinigt ist (er ist 600 Jahre nach dem Christentum und mehr als 1500 Jahre nach dem Judentum entstanden). 

  • Der Islam versteht sich als die »Vervollkommnung aller Religionen für alle Menschen« und erhebt so universalen Anspruch (ebenso wie viele andere Religionen und der christliche Glaube).

  • Der Islam ist eine ausgeprägte »Gesetzesreligion«, die sowohl das Geistige als auch alle weltlichen Angelegenheiten eines Muslims vorschreibt und bestimmt.

    • Allerdings gibt es im Islam verschiedene Glaubensrichtungen, die sich zum Teil erheblich voneinander unterscheiden, und innerhalb dieser Glaubensrichtungen verschiedene Gesetzesschulen: den Islam gibt es also genau so wenig wie das Judentum oder das Christentum.

    • Außerdem begegnet uns der Islam in Deutschland zumeist als »Volksislam«, der eher eine gewisse kulturelle und individuell-religiöse Prägung darstellt. Er ist der Sache nach kein Islam mehr (siehe dazu auch die Seite »Glaubensrichtungen im Islam« / »Volks-Islam«)

  • Islam bedeutet: Unterwerfung unter Allah, Hingabe an ihn. 

  • Ein Gläubiger im Islam heißt Moslem oder Muslim (arab. Partizip zu »Islam«: wörtl. »ein sich Unterwerfender«).
    Ein Muslim ist jemand, der sich Allah unterwirft und den im Islam verpflichtenden Geboten Folge leistet.

Die Gebetshaltung vedeutlicht die Unterwerfung

  • Man wird Muslim, indem man in einer islamischen Gesellschaft oder Familie geboren wird. Man kann auch später Muslim werden, wenn man vor Zeugen das islamische Glaubensbekenntnis spricht.

  • Aus dem Islam kann man nicht »austreten«: wer den Islam aufgibt (»Glaubensabfall«, arab. irtidad), ist nach den meisten islamischen Rechtsschulen des Todes schuldig.

Inhaltsverzeichnis

Wie entstand der Islam?

Wie breitete sich der Islam aus?

Islamischer Glaube und Frömmigkeit

Islamische Überlieferungen: Koran, Sunna, Scharia

Islamische Glaubensrichtungen und Strömungen im Islam

Islam in Deutschland

Exkurs: Zur Friedfertigkeit des Islam

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