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Der Islam gehört zu den 3 »monotheistischen Buchreligionen«,
also den Religionen, die nur einen Gott kennen und stark von ihrem
heiligen Buch geprägt sind: Christentum (heiliges Buch: Bibel), Judentum,
(heiliges Buch: Tenach + Talmud), Islam (heiliges Buch: Koran).
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Der Islam versteht sich als die »Urreligion«, die seit Adam alle
Propheten gepredigt haben, und den Menschen seit der Schöpfung mitgegeben
ist. Der Islam versteht sich als die wahre und endgültige Religion, die vom Götzendienst
und von den Fehlentwicklungen des Judentums und des Christentums gereinigt
ist (er ist 600 Jahre nach dem Christentum und mehr als 1500 Jahre
nach dem Judentum entstanden).
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Der Islam versteht sich als die »Vervollkommnung aller Religionen für alle
Menschen« und erhebt so universalen Anspruch (ebenso wie viele andere
Religionen und der christliche Glaube).
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Der Islam ist eine ausgeprägte »Gesetzesreligion«, die sowohl das
Geistige als auch alle weltlichen Angelegenheiten eines Muslims vorschreibt und bestimmt.
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Allerdings gibt es im Islam verschiedene Glaubensrichtungen, die sich zum
Teil erheblich voneinander unterscheiden, und innerhalb dieser
Glaubensrichtungen verschiedene Gesetzesschulen: den
Islam gibt es also genau so wenig wie das Judentum oder das
Christentum.
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Außerdem begegnet uns der Islam in Deutschland zumeist als »Volksislam«,
der eher eine gewisse kulturelle und individuell-religiöse Prägung
darstellt. Er ist der Sache nach kein Islam mehr (siehe dazu auch die
Seite »Glaubensrichtungen im
Islam« / »Volks-Islam«)
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