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Das Wort »Ökumene« bedeutete ursprünglich
»bewohnte Erde« und meinte damit die Menschengemeinschaft. Im
christlichen Sprachgebrauch verengte sie die Bedeutung auf »die Kirche
Jesu Christi als ganze betreffend«.
Die moderne ökumenische Bewegung bemüht
sich angesichts der zunehmenden Zersplitterung der Christenheit um
Zusammenarbeit der Christen.
Hintergrund ist des Auftrag Jesu zur
geistlichen Einheit seiner Nachfolger und zur gemeinsamen Sendung in die
Welt. Vgl. z.B. Joh 17,21 »…auf das sie alle eins seien, damit die
Welt glaube…«.
Die ökumenische Bewegung ist sich dabei
weitgehend bewusst, dass sich christliches Zeugnis in dieser Welt
konfessionell gestalten muss. Sie bemüht sich daher um eine
»versöhnte Verschiedenheit«.
Auch wenn die ökumenische Bewegung in der
tatsächlichen Praxis manchmal fragwürdig ist, bleibt dennoch der
Auftrag zu einer sinnvollen Zusammenarbeit der Christen. |