Startseite
Ebene höher
Gebete
Stille Zeit
Geistliche Lesung
Selbstreflexion
Besinnung

 

 
Worum geht‘s?
 
  • Ich nehme mir Zeit für Gott und mich!
  • Ich höre auf ihn: in der Bibel, in der Stille
  • Ich rede mit ihm: im Gebet.
  • Ich bereite mich für den Tag vor.
  • Ich bekomme Kraft und Orientierung!
  • Ich lebe mein Leben mit Ihm!
  Warum?
 
  • Weil keine Beziehung lebendig sein kann, wenn man keine Zeit miteinander verbringt, wenn man nicht miteinander redet!
  • Weil Er jeden Tag bei mir sein will, mit mir leben will!
  • Weil die Bibel mir nur dann eine Hilfe und Richtschnur sein kann, wenn ich sie lese!
  Was bringt‘s?
 
  • Er kann mich dadurch führen / leiten!
  • Er kann mich dadurch verändern! (Prägung, Charakter)
  • Er ist mein bester Seelsorger!
  • Er ist mir dann besonders nah!
  Wann und Wo?
 
  • Die Zeit ist egal. So, wie es für mich am besten passt. Empfehlung: morgens
  • Ort: wo ich ungestört bin. Also: Tür zu. Zettel ran: Bitte nicht stören!
  Vorbereiten?
 
  • Am Abend zuvor, sonst klappt‘s nicht (oder schwerer…):
    • alles schon mal hinlegen, was ich morgens brauche…
    • nicht zu spät schlafen gehen…
    • Vor dem Einschlafen dran denken, dass ich morgen früh Zeit für Gott haben will: dann komme ich morgens besser raus!
  • Idee: wenn ich mag, Platz dafür gestalten:
    • mit einer Kerze oder einem Teelicht…

    • einem selbstgebastelten Kreuz (zwei Zweige zusammen binden)…

    • mit einer Spruchkarte, die mir gefällt, einem Bild, einem Erinnerungs-Gegenstand, einem Gedicht, einem Liedtext…
  • Hilfreich: Bibellesehilfe oder Andachtsbuch

    • Gibt es im Buchhandel. Von erahrenen Christen beraten lassen.
    • Man kann sich aber auch mal z.B. ein Evangelium vornehmen, und jeden Tag nur eine bestimmte Zeit lesen, dann aufhören, und morgen dann eben weiter lesen (wie eine Fortsetzungsgeschichte!). Empfehlung: Markus (das Kürzeste), Johannes (zeigt besonders
      deutlich, wer JESUS ist…). Muss pro Tag gar nicht viel sein…
  Wie ich‘s mache, ist meine Sache. Es muss für mich passen.
So kann man’s machen:
 

1.     Keine Hektik! Ich fange nicht gleich mit dem Lesen an. Ich bringe mich zur Ruhe (wenn ich‘s nicht schon bin, z.B. am Morgen). Ich schließe die Augen. Ich atme ein paar mal tief durch, lasse den Atem dann ruhig fließen. Lasse alles andere beiseite. Ruhe ist wichtig, sonst kann ich nichts aufnehmen. Vielleicht hilft mir auch eine Körperhaltung: ganz entspannt sitzen, „Schneidersitz“, knieen (am besten mit „Gebetsbank“), was eben für mich passt…

2.    Ich bete als Einstieg: Herr, ich komme jetzt zu Dir. Sei du jetzt bei mir, und gib mir, was ich für diesen Tag brauche. Ich will auf Dich hören…

3.    Ich lese ein gutes Wort (Bibel, Andachtsheft o.ä., nicht zu viel auf einmal). Am besten: mit Stimme! So schweifen meine Gedanken nicht so schnell ab… Ich kann auch mal ein Liedtext nehmen, und den vielleicht öfter lesen und drüber nachdenken…

4.    Ich frage, was Gott mir sagen oder zeigen will. Ich nehme mir Zeit, die Gedanken laufen zu lassen. Wenn ablenkende Gedanken kommen: kein Problem. Ich nehme sie wahr und komme wieder zurück zu meinem Wort.

5.    Ich nehme mir Zeit zum beten. Vielleicht will ich Ihm für etwas danken. Oder ihn um etwas bitten. Oder klage ihm mein Leid. Oder ich will Ihn loben. Er ist gut zu mir! – Wenn ich gerade nicht beten kann oder mag, höre ich nicht gleich auf, sondern bin einfach eine Zeit lang still vor Gott. Das ist auch O.K. (und kann sogar viel bringen!).

6.    Zum Schluss könnte ich etwas aus dieser Zeit festzuhalten, damit ich mich am Tag dran erinnern kann. Vielleicht nehme ich mir auch etwas für heute vor.
Ideal: abends Tagebuch schreiben, und sehen, was aus dem Impuls oder meinem Vorhaben geworden ist!

  Tipps für eine gelungene Stille Zeit:
 
  • Ich lese nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Herz! Was regt sich da in mir? Denn Gott spricht nicht nur zu unserem Kopf, sondern auch in unser Herz!
  • Ich suche aber nicht das erhebende Gefühl, sondern Gott! Um Ihn geht es!
  • Die Menge macht’s nicht. Ich habe hier nichts zu leisten. Besser weniger, und gut „durchgekaut“, als viel, und nichts verstanden.
  • Wenn ich’s nicht verstehe: keine Aufregung. Entweder ich nehme was anderes, oder frage irgendwann mal jemand danach, oder nehme mir die selbe Stelle öfter vor, bis ich etwas verstehe…
  • Ich erzwinge nichts. Wenn ich zu müde oder zu abgelenkt bin, bete ich einfach kurz und bin noch eine Zeit lang still. Nur sollte ich die Stille Zeit nicht ganz ausfallen lassen. Sonst „verlerne“ ich sie.
  • Beim Beten: auf meine Worte kommt‘s nicht wirklich an. Gott sieht mein Herz, kennt mich besser, als ich mich kenne, und versteht mich! Und liebt mich! Da kann ich auch mal rumstottern… 
  • Übung macht den Meister! Ich brauche nicht enttäuscht sein, wenn’s nicht gleich so gut klappt. Kann noch kommen. Tröstlich: auch bei den „Stille-Zeit-Profis“ klappt‘s nicht immer so…
  • Auch beim Schlafengehen kann ich noch mal eine kleine „Stille Zeit“ haben: ich denke nach, was war gut, was war schlecht, ich bete kurz und vertraue mich Gott an. Wenn ich dabei einschlafe: ist super!
   
  Text als PDF (in der Fassung für Teens)